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Aktuell

Der Hund braucht:

  • Einen sozialen Gruppenverband um sich wohl zufühlen
  • In diesem Gruppenverband eine klare Stellung, das gibt ihm Sicherheit
  • Klare Führung
  • Ausreichend geistige Beschäftigung
  • Angepasste Bewegung

Der Hund ist ein Individualist, entsprechend müssen Erziehung, Bewegung und Beschäftigung angepasst werden.

Wurde der Hund früher über Jahrhunderte gezielt zur Erfüllung bestimmter Funktionen gezüchtet, so ist er heute meistens arbeitslos. Im Zeitalter zunehmender Verstädterung ist er fast ausschliesslich unser Sozialpartner. Seine ursprünglichen Arbeitsplätze sind verschwunden und seine Aufgabe heute heisst: Familien- und Begleithund, ungeachtet seiner angezüchteten Spezialisierung und Aufgabe.
Die generelle Einstellung zum Hund hat sich verändert. Durch die einseitige Nutzung als Sozialpartner sind wir emotional von ihm abhängig geworden. Er ist ein Familienmitglied, das unseren Alltag verschönert und uns manchmal auch Sorgen bereitet. Es lohnt sich einige Gedanken über den Stellenwert zu machen, den unser Vierbeiner für uns einnimmt.
Hunde sind sehr anpassungsfähige Begleiter. Das Umfeld wird jedoch zunehmend hundefeindlich, d. h. arttypische Verhaltensweisen des Hundes werden von der heutigen Gesellschaft nicht mehr akzeptiert. Also müssen wir ihm helfen, sich in den verschiedensten Situationen zurechtzufinden.
Wir müssen ihn erziehen!

Wenn der Hund ein unerwünschtes Verhaltensmuster zeigt oder an immer wiederkehrenden gesundheitlichen Symptomen leidet, ist es notwendig die Haltung, die Anforderungen an unseren Hund und unser Verhalten gegenüber dem Hund zu überdenken und entsprechend zu ändern.
Das ist mit „Arbeit„ verbunden. Wir müssen unsere Verhaltensmuster ablegen, unseren Alltag umgestalten, dem Hund Grenzen setzen und vor allem die Führung übernehmen. Das kann sehr anstrengend sein, aber es lohnt sich.

Die Führung übernehmen heisst, wir müssen entscheiden und zwar oft minütlich und dann auch sehr schnell. Sind wir zu langsam, zögern oder entscheiden gar nicht, übernimmt der Hund die Entscheidung, mit der wir dann oft nicht zufrieden sind. Die Folge, die daraus entsteht ist: der Hund agiert, der Mensch reagiert und beide sind unglücklich.

Mit Konsequenz und klaren Ansagen an den Hund, helfen wir ihm aus diesem Problem. Seine Verhaltensmuster und/oder seine gesundheitlichen Probleme lassen sich auflösen.

Je klarer wir in unseren Entscheidungen sind und je enger wir die Grenzen setzen, desto mehr Freiheiten können wir unserem Hund gewähren.

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