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Hunde |
Der Hund braucht:
Der Hund ist ein Individualist, entsprechend müssen Erziehung, Bewegung und Beschäftigung angepasst werden. Wurde der Hund früher über Jahrhunderte gezielt zur Erfüllung bestimmter Funktionen gezüchtet, so ist er heute meistens arbeitslos. Im Zeitalter zunehmender Verstädterung ist er fast ausschliesslich unser Sozialpartner. Seine ursprünglichen Arbeitsplätze sind verschwunden und seine Aufgabe heute heisst: Familien- und Begleithund, ungeachtet seiner angezüchteten Spezialisierung und Aufgabe. Wenn der Hund ein unerwünschtes Verhaltensmuster zeigt oder an immer wiederkehrenden gesundheitlichen Symptomen leidet, ist es notwendig die Haltung, die Anforderungen an unseren Hund und unser Verhalten gegenüber dem Hund zu überdenken und entsprechend zu ändern. Die Führung übernehmen heisst, wir müssen entscheiden und zwar oft minütlich und dann auch sehr schnell. Sind wir zu langsam, zögern oder entscheiden gar nicht, übernimmt der Hund die Entscheidung, mit der wir dann oft nicht zufrieden sind. Die Folge, die daraus entsteht ist: der Hund agiert, der Mensch reagiert und beide sind unglücklich. Mit Konsequenz und klaren Ansagen an den Hund, helfen wir ihm aus diesem Problem. Seine Verhaltensmuster und/oder seine gesundheitlichen Probleme lassen sich auflösen. Je klarer wir in unseren Entscheidungen sind und je enger wir die Grenzen setzen, desto mehr Freiheiten können wir unserem Hund gewähren. |
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